Kunststopferei-Hiltmann empfiehlt!
Kunststopfen ist Rettung für Ihre Kleidung!
Thema: Mottenlöcher in Wollkleidung
Motten gehören zu den Schmetterlingen. Doch nicht die Falter fallen über Ihre
Kleidung her, sondern ihre ”Vorgänger” – die gefräßigen Raupen. Am allerliebsten
fressen sie Wolle.
Von Mai bis Juli fliegen die Mottenweibchen umher, um sich ein Plätzchen zur
Eiablage zu suchen. Wenn Sie in diesen Monaten darauf achten, dass die Schrank-
türen gut verschlossen sind, reduzieren Sie vielleicht die Anzahl der Motten-
raupen, die sich ausgerechnet in Ihrem Kleiderschrank ernähren wollen.
Gern knabbert der Mottennachwuchs an ungewaschenen Kleidungsstücken.
Bevor Sie Ihre Kleidung zum Saisonende (z.B. nach dem Winter) wegräumen,
sollten Sie am besten alles durchwaschen. Auch Auslüften und Ausklopfen
zwischendurch machen Ihre Kleidung frischer und damit weniger anziehend
für die Motten. Für Ihre Winterkleidung können Sie sogar die Sonne nutzen:
Die Kleider mitten im Sommer in die Sonne hängen oder legen.
Natürlich können Sie Mottenschutzmittel verwenden, die sie in Drogerie-
märkten kaufen können. Diese Mittel haben aber meist einen unangenehmen
Geruch. Es geht auch anders. Zur Vorbeugung sollten Sie Folgendes tun:
- Reinigen Sie alle Kleidungsstücke und Bettwäsche gründlich, denn Motten
lieben Staub und Schmutz.
- Ziehen Sie die Schubladen heraus, leeren Sie Kleiderschränke und Truhen
regelmäßig. Suchen Sie dabei die Kleidungsstücke nach Mottenspuren ab;
oft getragene Kleidung ist nicht so gefährdet.
- Lüften Sie alle Stoffe gründlich, bevor Sie diese zusammenfalten oder weghängen.
Bewahren Sie Bettlaken, Daunenkissen, Pelze und Kleidungsstücke in luftdichten
Behältnissen auf. Stecken Sie sie in verschließbare Plastiktüten als zusätzlichen
Schutz.
- Ein chemisches Anti-Motten-Mittel ist nur dann nötig, wenn die Kleidungsstücke
für längere Zeit – etwa für eine Saison – im Keller aufbewahren wollen.
- Bewährte Hausmittel sind: Legen Sie Kernseife dazu. Diesen Geruch mögen Motten
überhaupt nicht. Oder: Ein Säckchen mit Lavendel- oder Holunderblüten, Wald-
meister oder Rosmarin zwischen die Kleidung gepackt, kann Motten davon
abhalten, in Ihrem Schrank auf Nahrungssuche zu gehen.
- Zum Schutz gegen Motten empfindliche Wollstücke – besonders die über den Som-
mer lagernden Winterpullover – in einfachen Leinenbeuteln aufbewahren. Zwischen
die Wollstücke getrocknete Apfelsinenschalen legen.
- Verwenden Sie kein Mottenmittel für Pelze! Pelze, die längere Zeit unbenutzt bleiben,
kann man mit Pfeffer bestreuen. Das schützt vor Motten. Plastiktüten als zusätzlichen
Schutz.
Und sollten die Motten doch schneller gewesen sein, gibt es Rettung für Ihre Kleidung:
Durch Kunststopfen lassen sich Mottenlöcher, Brandlöcher, Risse und Dreiangel beseitigen.
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Mit freundlichen Grüßen
Kunststopferei
Marion Hiltmann
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