Schuhe – ob im Beruf oder in der Freizeit

 

Der Konfektionsschuh

        

Ob im Beruf oder in der Freizeit –  Pumps sind  der  Allrounder für die Dame.     

                                                   

In den USA wurden ab Mitte des 19. Jahrhunderts aufgrund des rasant ansteigenden
Bedarfs die ersten  Maschinen zur  industriellen Schuhproduktion entwickelt:  
~

 Steppmaschine,  Gradiermaschine,
Durchnähmaschine, Doppelmaschine,
Einstechmaschine,  Zwickmaschine u. a.       

Hierdurch wurde das handwerkliche Produktionsmodell (Maßschuh) in wenigen Jahr-
zehnten durch die industrielle Schuhproduktion (= Konfektionsschuh) weitgehend
ersetzt, in Europa fand diese Entwicklung mit wenigen Jahren Verzögerung statt.
    
Erstmals konnten die Kunden fertige Schuhe kaufen und mussten nicht auf deren
Herstellung warten. Die Auswahl wurde größer, die Schuhe konnten vor dem Kauf
vergleichend betrachtet und anprobiert werden, die Preise sanken und die Qualität
der maschinenproduzierten Schuhe war gleichwertig mit denen handgefertigter Schuhe.
      

                     

Vor allem war sie auch gleich bleibend, während die handgefertigten Schuhe in
der Qualität je nach Tagesverfassung des Schuhmachers schwankten.
      

Seitens der Handwerker kam es zu erbitterten Widerständen  gegen diese Ent-
wicklung
(Streiks, Zerstörung neuer Maschinen). Durch Wettbewerbe versuchte
man, die Überlegenheit des handrahmen-genähten Schuhs unter Beweis zu stellen,
doch die industrielle Entwicklung lief unaufhaltsam voran.
   
 
Der Schuh war zu einem erschwinglichen Gebrauchsgegenstand geworden,  
während er früher eine teure Anschaffung oder sogar ein Luxusartikel  gewesen
war.  Menschen, die sich zuvor nur holzgenagelte Schuhe leisten  konnten, ver-
mochten nun auch, genähte Schuhe zu kaufen.

 
Voraussetzung für die industrielle Massenfertigung war eine Normierung  der
Schuhgrößen. Obwohl die englischen Schuhgrößen (Size) bereits seit  dem 14.
Jahrhundert bekannt waren,  kamen jetzt neue Größen hinzu:  Pariser Stich/
kontinentale Größe, halbe  Größen und zeitweilig sogar  Viertelgrößen.
      

Trotz aller Normierungs- und Vereinheitlichungsbestrebungen existieren bis
heute verschiedene Maßsysteme für Schuhlängen sowie -weiten, auch die
Umrechnungen sind nicht immer einheitlich.
      

Der trotz Automatisierung noch relativ hohe manuelle Arbeitsanteil und die
damit verbundenen Lohnkosten bei der industriellen Schuhproduktion führten
in Deutschland seit den 1960er Jahren zu einer zunehmenden Verlagerung der
Produktion ins Ausland.
    

  

Zunächst nach Italien, dann nach Spanien und Portugal und später, nach Öffnung
des Eisernen Vorhangs, in den Osten Europas (Ungarn, Rumänien), aber auch nach
Nordafrika. Inzwischen wird in Indien und in Fernost produziert. Die deutsche Schuh-
produktion, mit ihrem ursprünglichen Schwerpunkt in und um Pirmasens, war gegen
Ende des 20. Jahrhunderts weitgehend verschwunden.
         

(Quelle: Wikipedia)
~       

Mit freundlichen Grüßen       

Marion Hiltmann
~       

 ~       

        

        

Bookmarken und teilen:
  • Add to favorites
  • Twitter
  • Print
  • Facebook
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Live
  • Yahoo! Buzz
  • FriendFeed
  • LinkedIn
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Digg
  • del.icio.us
  • Ping.fm
  • Technorati
  • email